Journalismus und Komplementärmedizin – Eine Herausforderung

Dieser ältere Artikel von Anfang 2011 ist durchaus noch aktuell „Ist die Berichterstattung über die Homöopathie fair?“ Ausschnitt: […] “Die neue Analyse zeigte: wenn man nicht, wie die Autoren der originalen Analyse, beschliesst, nur acht von allen Studien aufzunehmen, sondern, was man genauso gut tun kann, 9, 10, 11, 12 oder mehr – dann sieht … Journalismus und Komplementärmedizin – Eine Herausforderung weiterlesen

stern GESUND LEBEN Ausgabe 6/2011 zeigt die Kraft der “Selbstheilung”

Ab 16. November 2011  im Handel erhältlich Die neueste Forschung belegt es: Menschliche Zuwendung und Aufmerksamkeit setzen im Körper heilende Prozesse in Gang. Diese jüngsten Erkenntnisse könnten unser Verständnis von Heilung und Selbstheilung revolutionieren und zu Wegmarken für eine andere Medizin werden. Die neue Ausgabe von stern GESUND LEBEN widmet sich diesen enormen, wenig ausgeschöpften … stern GESUND LEBEN Ausgabe 6/2011 zeigt die Kraft der “Selbstheilung” weiterlesen

Interview: Placeboeffekte in der Medizin

Im Interview mit dem Psychologen Prof. Dr. Stefan Schmidt wird deutlich, dass die Placeboforschung weitere spektakuläre Denkanstöße gibt. Die Grenzen zwischen Verum- bzw. Wirkstoffeffekt und Placeboeffekt verschwimmen immer stärker. Vermeintliche Verumeffekte entpuppen sich bei genauerer Untersuchung als Placeboeffekte – und zwar in der konventionellen Medizin.

Ist die Berichterstattung über die Homöopathie fair?

Auf kontroversen Gebieten ist es die Aufgabe von gutem Journalismus, die Komplexität der Debatte abzubilden und nicht Stellung zu beziehen. Letzteres schon deswegen nicht, weil es weder die Aufgabe noch die Kompetenz von Journalisten ist, Entscheidungen über Kontroversen zu treffen, sondern zu informieren. Wenn es schon Fachleuten, die sich ein professionelles Leben lang, tagaus, tagein, nach Lektüre von tausenden von Seiten, nach mehr oder weniger gründlicher Sichtung der Arbeit anderer, nach mehr oder weniger eigenen Arbeiten nicht gelingt, klare Antworten zu finden, so ist das ein klarer Hinweis darauf, dass eine Sache noch nicht gut genug erforscht oder verstanden ist. Dann ist es nicht nur schlechter journalistischer Stil, sondern dann ist es krasse journalistische Inkompetenz, wenn man in einer solchen Situation als Journalist meint, man sei der wiedergeborene Alexander und hätte nun die Aufgabe, den inkompetenten Wissenschaftlern und der verwirrten Öffentlichkeit weiterzuhelfen, indem man den gordischen Knoten des Zanks durchschlägt und ex cathedra der öffentlichen Meinung erklärt, wie sich die Sache nun wahrlich verhalte.