Bernd Kramers “Zauberschule” entzaubert: kurzer Faktencheck zum taz-Artikel

Kurzer Faktencheck zum Artikel von Bernd Kramer „Die Zauberschule an der Oder“, TAZ vom 14.3.2013 Wissentlich falsch ist die Aussage, der als Betrüger verurteilte Hartmut Müller sei bei uns als Dozent vorgesehen gewesen. Diese Aussage, die bereits einmal am 7.5.2012 in Spiegel-Online von Bernd Kramer gemacht wurde, wurde vom Landgericht Köln in einer Einstweiligen Verfügung … Bernd Kramers “Zauberschule” entzaubert: kurzer Faktencheck zum taz-Artikel weiterlesen

Die Zukunft des IntraG, der Pressekodex und ein offener Brief an den freien Journalisten Bernd Kramer

Sehr geehrter Herr Kramer, Donnerstag abend, am 21.2.2013 um 22:16 Uhr erhielt ich von Ihnen von Ihrer GMX-Adresse aus eine E-Mail, in der Sie mir für einen „größeren Artikel“ in der „tageszeitung (taz)“ vier Fragen stellten, verbunden mit dem Hinweis, dass Sie sich „über eine Rückmeldung im Laufe des Freitags freuen“ würden. Sie stellten mir … Die Zukunft des IntraG, der Pressekodex und ein offener Brief an den freien Journalisten Bernd Kramer weiterlesen

Methodenlehre Teil 8: Industry Bias – Eine neue Form des Bias oder ein interessanter Experimentator Effekt?

Bevor wir in die Details gehen, ein paar Erklärungen für diejenigen Leser, die nicht mit der Terminologie und dem Kontext vertraut sind: Bias ist ein Fachbegriff dafür, dass Studienergebnisse verzerrt sind. Klassischerweise geht man in der Methodologie davon aus, dass alle möglichen Variablen Ergebnisse verzerren können. Wenn etwa in einer Gruppe mehr Raucher, mehr Trinker, … Methodenlehre Teil 8: Industry Bias – Eine neue Form des Bias oder ein interessanter Experimentator Effekt? weiterlesen

Bias trotz Peer-Review: David Martin Shaw in der „Swiss Medical Weekly“

von Harald Walach Die Schweizer PEK-Kontroverse um die Homöopathie kommt in die nächste Runde. Gedanken zu einer überwiegend politisch beeinflussten Schein-Debatte. Ich wundere mich immer darüber, warum die Homöopathie, ein eigentlich belangloses Pflänzchen im medizinischen Urwald, so viel leidenschaftlichen Widerstand bei den Zeitgenossen erzeugt. Faktisch ist die Homöopathie wirtschaftlich nicht bedeutsam. Ihr Marktanteil wird auf … Bias trotz Peer-Review: David Martin Shaw in der „Swiss Medical Weekly“ weiterlesen

Skype in der Arztpraxis – KWKM-Absolventen setzen Idee um

Hilfe von zwei Experten Experten aus Schulmedizin und Homöopathie per Videokonferenz zusammenbringen und dadurch das Spektrum der Therapie für den Patienten erweitern: Diese Idee des Orthopäden Dr. Reiko Mortag birgt auch wirtschaftliche Vorteile für den Arzt. Den Artikel von Eugenie Wulfert können Sie in der Ärztezeitung vollständig lesen

Der Kozyrev-Spiegel und Peter Conrads Masterarbeit – einige zusammenfassende Beobachtungen

Die Diskussion um die Masterarbeit von Peter Conrad hat zu vielfältigen persönlichen und öffentlichen Diskussionen geführt, mit denen wir so nicht gerechnet hatten. Harald Walach hat in einer ausführlichen Darstellung zusammengefasst, was sich für uns aus dieser Diskussion ergeben hat – und wo wir auch überrascht worden sind und dazu gelernt haben. Die zentralen Punkte … Der Kozyrev-Spiegel und Peter Conrads Masterarbeit – einige zusammenfassende Beobachtungen weiterlesen

Journalismus und Komplementärmedizin – Eine Herausforderung

Dieser ältere Artikel von Anfang 2011 ist durchaus noch aktuell „Ist die Berichterstattung über die Homöopathie fair?“ Ausschnitt: […] “Die neue Analyse zeigte: wenn man nicht, wie die Autoren der originalen Analyse, beschliesst, nur acht von allen Studien aufzunehmen, sondern, was man genauso gut tun kann, 9, 10, 11, 12 oder mehr – dann sieht … Journalismus und Komplementärmedizin – Eine Herausforderung weiterlesen

Ist die Berichterstattung über die Homöopathie fair?

Auf kontroversen Gebieten ist es die Aufgabe von gutem Journalismus, die Komplexität der Debatte abzubilden und nicht Stellung zu beziehen. Letzteres schon deswegen nicht, weil es weder die Aufgabe noch die Kompetenz von Journalisten ist, Entscheidungen über Kontroversen zu treffen, sondern zu informieren. Wenn es schon Fachleuten, die sich ein professionelles Leben lang, tagaus, tagein, nach Lektüre von tausenden von Seiten, nach mehr oder weniger gründlicher Sichtung der Arbeit anderer, nach mehr oder weniger eigenen Arbeiten nicht gelingt, klare Antworten zu finden, so ist das ein klarer Hinweis darauf, dass eine Sache noch nicht gut genug erforscht oder verstanden ist. Dann ist es nicht nur schlechter journalistischer Stil, sondern dann ist es krasse journalistische Inkompetenz, wenn man in einer solchen Situation als Journalist meint, man sei der wiedergeborene Alexander und hätte nun die Aufgabe, den inkompetenten Wissenschaftlern und der verwirrten Öffentlichkeit weiterzuhelfen, indem man den gordischen Knoten des Zanks durchschlägt und ex cathedra der öffentlichen Meinung erklärt, wie sich die Sache nun wahrlich verhalte.