<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>IntraG.info/aktuell</title>
	<atom:link href="http://intrag.info/aktuell/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://intrag.info/aktuell</link>
	<description>Neues aus Kulturwissenschaften &#38; Komplementärmedizin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 May 2013 17:06:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Lehrevaluation 2012/13: Gute Noten für den Masterstudiengang &#8220;Kulturwissenschaften &#8211; Komplementäre Medizin&#8221;</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/05/08/lehrevaluation-201213-gute-noten-fur-den-masterstudiengang-kulturwissenschaften-komplementaere-medizin/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/05/08/lehrevaluation-201213-gute-noten-fur-den-masterstudiengang-kulturwissenschaften-komplementaere-medizin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 17:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pressebot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrevaluation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=576</guid>
		<description><![CDATA[Studiengangsevaluation (Rückblick auf das gesamte Studium) Die Absolventen der ersten Jahrgänge (2009 &#38; 2010) bewerteten den gesamten Kurs in der Rückschau zu 70 Prozent als „sehr gut“, 30% vergaben die Gesamtnote „gut“. Mehr als die Hälfte der Studierenden bewerten ihre Studienzufriedenheit als sehr gut, 38% vergeben ein „gut“ und 8% ein „befriedigend“. Für zwei Drittel&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/05/08/lehrevaluation-201213-gute-noten-fur-den-masterstudiengang-kulturwissenschaften-komplementaere-medizin/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Studiengangsevaluation (Rückblick auf das gesamte Studium)</strong></p>
<p><em>Die Absolventen der ersten Jahrgänge (2009 &amp; 2010) bewerteten den gesamten Kurs in der Rückschau zu 70 Prozent als „sehr gut“, 30% vergaben die Gesamtnote „gut“.</em></p>
<ol>
<li>Mehr als die Hälfte der Studierenden bewerten ihre Studienzufriedenheit als sehr gut, 38% vergeben ein „gut“ und 8% ein „befriedigend“.</li>
<li>Für zwei Drittel der Befragten erfüllten sich die Erwartungen an das Studium „völlig“ (sehr gut), während ein Drittel ein „ziemlich“ (gut) vergab.</li>
<li>Die Betreuung durch Dozenten wurde als „gut“ (46%) oder „sehr gut“ (46%) eingestuft, während nur 8% der Befragten ein „befriedigend“ vergeben konnten.</li>
<li>Der Forschungsbezug des Studiums wird eher als „gut“ (54%) denn als „sehr gut“ (23%) oder als „befriedigend“ (15%) bewertet.</li>
<li>Über die Hälfte der Studierenden bewerteten den Praxisbezug des Studiums als „sehr gut“, etwas weniger als die Hälfte als „gut“.</li>
<li>Der Großteil aller Befragten (92%) empfand das Anforderungsniveau als „genau richtig“, für 8% war es „eher zu hoch“.</li>
<li>Von den Student_innen fühlen sich 54% mit ihrer Hochschule eher verbunden, jeweils 23% konnten diese Frage mit „ja“ und „eher ja“ beantworten.</li>
</ol>
<p><strong>Damit hat sich bestätigt, was bereits die Akkreditierung feststellte: der Studiengang bietet ein innovatives Angebot zur postgradualen Weiterbildung für Ärzte und Apotheker auf hohem Niveau.</strong></p>
<p><a title="Lehrevaluation 2012/13 für den Masterstudiengang KWKM - Details" href="http://www.europa-uni.de/de/forschung/institut/institut_intrag/masterstudiengang/Lehrevaluation_09_10/index.html" target="_blank">Die vollständige Evaluation mit Ergebnissen und Tabellen zu den einzelnen Modulen und Bereichen des Studiums finden Sie hier</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/05/08/lehrevaluation-201213-gute-noten-fur-den-masterstudiengang-kulturwissenschaften-komplementaere-medizin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Methodenlehre Teil 11: Wie wissenschaftlich ist die Komplementärmedizin? Oder: Vom Hirsch im Blätterwald</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/03/25/methodenlehre-teil-11-wie-wissenschaftlich-ist-die-komplementaermedizin-oder-vom-hirsch-im-blaetterwald/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/03/25/methodenlehre-teil-11-wie-wissenschaftlich-ist-die-komplementaermedizin-oder-vom-hirsch-im-blaetterwald/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 12:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Walach]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=571</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder wird behauptet, die Komplementärmedizin sei nicht sonderlich wissenschaftlich, die konventionelle Medizin hingegen sei wissenschaftlich und gut belegt. Vor allem junge Blogger argumentieren manchmal so, aber auch Journalisten und Kolleginnen und Kollegen aus dem universitären Umfeld. Das Adjektiv „wissenschaftlich“ wird in solchen Auseinandersetzungen meiner Beobachtung nach in mindestens drei Bedeutungen verwendet: Fundamentalreligiös: Mit „wissenschaftlich“&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/03/25/methodenlehre-teil-11-wie-wissenschaftlich-ist-die-komplementaermedizin-oder-vom-hirsch-im-blaetterwald/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder wird behauptet, die Komplementärmedizin sei nicht sonderlich wissenschaftlich, die konventionelle Medizin hingegen sei wissenschaftlich und gut belegt. Vor allem junge Blogger argumentieren manchmal so, aber auch Journalisten und Kolleginnen und Kollegen aus dem universitären Umfeld.</p>
<p>Das Adjektiv „wissenschaftlich“ wird in solchen Auseinandersetzungen meiner Beobachtung nach in mindestens drei Bedeutungen verwendet:</p>
<p><strong>Fundamentalreligiös:</strong><br />
Mit „wissenschaftlich“ ist dann ein bestimmtes Weltbild gemeint, das bestimmte Grundannahmen einschließt, von denen man glaubt, sie seien unabdingbarer Teil der Wissenschaft. <strong>Überlegt man genauer, dann erkennt man relativ rasch, dass diese Grundannahmen aus bestimmten historischen Formen von Wissenschaft oder bestimmten Teildisziplinen von Wissenschaft entstanden sind – sie sind aber nicht Bestandteil von Wissenschaft schlechthin.</strong> Es handelt sich dabei um die Annahmen eines generellen Materialismus in dem Sinne, dass man davon ausgeht, einzig Materie sei wirklich, alles andere davon abgeleitet. Diese Aussage selbst ist eine philosophische oder religiöse, aber keine wissenschaftliche.<br />
Häufig verwechseln Autoren die Voraussetzungen, die eine bestimmte Form von Wissenschaft macht – und machen muß –, mit den Ergebnissen und mit den Möglichkeiten von Wissenschaft schlechthin. Ob Komplementärmedizin in diesem Sinne „wissenschaftlich“ ist oder nicht, ist nicht geklärt. Man kann sicherlich eine materialistische Reduktion der meisten Behauptungen vornehmen, die in der Komplementärmedizin gemacht werden. <strong>Meistens entpuppt sich eine solche Verwendung des Begriffs „wissenschaftlich“ jedoch als krypto-religiös. Sie ist im eigentlichen Sinne szientistisch</strong>: Die Methode der Wissenschaft wird zu einer Weltanschauung erhoben. Bereits Husserl hat auf die Probleme und Gefahren eines solchen Vorgehens hingewiesen [1]. Man sollte sich jedenfalls klarmachen, dass eine solche Verwendung des Begriffs nichts mit Wissenschaft selbst zu tun hat.</p>
<p><strong>Methodisch: </strong><br />
Man glaubt, Komplementärmedizin sei von der Methodik her nicht gut genug empirisch geprüft. Die Behauptung stützt sich darauf, dass moderne pharmakologische Interventionen schon aus Gründen der Zulassung durch Doppelblindstudien evaluiert werden müssen und daher eine vergleichsweise solide Datenbasis haben, jedenfalls im Durchschnitt und meistens. Dies ist bei komplementärmedizinischen Maßnahmen nicht immer so. Meist sind sie älter und traditionell überliefert und haben daher einen gewissen Vorsprung im Sinne einer allgemeinen „Erfahrungsmedizin“ und rechtlich einen anderen Status.<br />
Dass auch diese Verfahren solide wissenschaftlich untersucht gehören, darüber sind sich die meisten Proponenten der Komplementärmedizin einig. Dies ist komplex, wie jeder weiß. <strong>Doch trotz der methodischen Schwierigkeiten ist zum Beispiel die Akupunktur bei Schmerzsyndromen vermutlich solider untersucht und wirksamer als viele pharmakologische oder andere Interventionen </strong>[2,3]. Eine aktuelle Analyse der Datenbasis der kardiologischen Leitlinien sagt, dass im Median nur 11% gut belegt sind [4], und in der Onkologie sind es gar nur knapp 7% [5]. Ich vermute: Wenn man ganz unvoreingenommen prüfen würde, wäre es um die „Wissenschaftlichkeit“ der Komplementärmedizin im methodischen Sinne gar nicht so schlecht bestellt.</p>
<p><strong>Sozial:</strong><br />
<strong>Häufig ist mit „unwissenschaftlich“ „den Konsens der Mehrheit der Fachleute verletzend“ gemeint. Auch wenn das selten explizit erwähnt wird, so schwingt diese Bedeutung meistens mit.</strong> Das ist in gewisser Weise sinnvoll, denn die soziale Dimension ist auch in der Wissenschaft wichtig. So ziehen Wissenschaftsjournalisten bei ihren Artikeln häufig „Gewährsleute“ für Wissenschaftlichkeit zum Beleg ihrer Meinungen oder Interpretationen heran. „Wissenschaftlichkeit“ wird dann durch den Stellvertreterparameter „Prominenz“ in der wissenschaftlichen Gemeinschaft oder Ähnliches definiert, ein soziales Kriterium also.<br />
Der Operationalisierung eines solchen sozialen Kriteriums will ich mich nun zuwenden und fragen: Stimmt es, dass in diesem sozialen Sinne Komplementärmedizin „unwissenschaftlich“, also sozial wenig rezipiert und respektiert ist? Ich stütze mich dabei auf die internationale Gemeinschaft, denn sie ist der Referenzpunkt.</p>
<p><strong>Der Hirsch-Faktor als szeintometrischer Index</strong></p>
<p>Eine einfache, approximative und vielleicht auch etwas oberflächliche Methode ist die, einen szientometrischen Index zu befragen, den sogenannten „Hirsch-Index“ [6]. <strong>Dieser Index ist eine dimensionslose Zahl, die angibt, wie häufig, im Verhältnis zur Zahl der Publikationen, die Arbeit eines Wissenschaftlers von anderen Wissenschaftlern weltweit aufgegriffen wird.</strong> Sie verrechnet sozusagen die Produktivität eines Autors mit seiner Resonanz in der Gemeinschaft. Wer viel schreibt, aber nicht gelesen wird, hat genauso einen relativ niedrigen Hirsch-Faktor wie jener, der relativ wenig schreibt und mittelmäßig rezipiert wird. Sein Einfluss bleibt marginal. Jemand, der nur sehr wenig schreibt, das aber in viel gelesenen und zitierten Zeitschriften wie „Science“ und „Nature“ erscheint, hat dagegen einen relativ hohen Hirsch-Faktor. Dasselbe kann man auch erreichen, wenn man viel schreibt, das mittelmäßig oft aufgegriffen wird.</p>
<p>Außerdem sieht man an der Zitationshäufigkeit, welches Gebiet und welches Thema im Moment „heiß“ ist, also worum sich auch viele andere Forscher kümmern. Denn wenn jemand z.B. an der Bedeutung bestimmter Phrasierungen in akkadischen Texten des 2. Jahrtausends v. Chr. forscht, wird er, auch wenn er extrem gut und sorgfältig arbeitet, vielleicht eine kleine Gruppe von weltweit vielleicht 50 Spezialisten erreichen. Damit ist seine maximale Reichweite immer beschränkt. Insofern ist der Hirsch-Faktor natürlich auch ein sehr grobes Maß sozialer Integration. Er bildet Spezial- und Randgebiete nicht gut ab. Daher kann man auch auf Gebieten, auf denen viele arbeiten, auf denen es viel Neues gibt und viel Durchsatz, viel rascher zu Ehren kommen als auf anderen. Die Wissenschaft ist ein großes Gedränge. Jeder will gehört werden, jeder will vorne sein, alle wollen Preise, jeder hält seine Arbeit für die wichtigste. Im Hirsch-Faktor bildet sich das Selbstorganisationsbestreben der sozialen Gemeinschaft der Wissenschaft ab. Was die anderen interessiert, was ihnen nützlich vorkommt, was sie spannend und vernünftig finden, das zitieren sie. Das andere versinkt in den Archiven und Datenbanken. <strong>Diese soziale Aufmerksamkeit ist nicht immer ohne Verzerrung. Im Gegenteil, die Vorlieben und Abneigungen spiegeln sich darin. Dennoch ist die Analyse des Hirsch-Faktors nützlich.</strong></p>
<p><strong>Daher habe ich mir erlaubt, diese Fingerübung einmal mit Forschern aus der komplementärmedizinischen Szene zu machen und mit solchen, die von Journalisten gerne und oft als Kritiker und als Gewährsleute herangezogen werden bzw. sich selber als solche in ihren Blogs stilisieren. </strong>Ich habe dazu ein frei verfügbares Programm verwendet, das mit verschiedenen Online-Datenbanken zusammenarbeiten kann (<a href="http://www.harzing.com" title="">http://www.harzing.com</a>). Das Programm arbeitet mit Google-Scholar. Das ist insofern fair, weil es das Nutzungsverhalten der „Community“ gut spiegelt und weil sich hier eine breitere Datenbasis sammelt als in den weniger gut zugänglichen Zitierindizes der Verlage [7]. Außerdem hat diese Analyse den Vorteil, dass sie von jedem leicht repliziert, erweitert oder aktualisiert werden kann.</p>
<p><strong>Ich gehe folgendermaßen vor: Ich stelle in einer Tabelle die Kennwerte einiger prominenter „Skeptiker“ vor, die gerne von sich behaupten, sie seien „wissenschaftlich“. Sie positionieren sich auch gerne in der Öffentlichkeit als die Stimme der Wissenschaft. Dann stelle ich einige Vertreter der Mainstream-Wissenschaft vor, die mir über alle Zweifel erhaben scheinen</strong>, weil sie a) gute Positionen inne haben (z.B. Leiter von Max-Planck Instituten, Professoren); b) innerhalb ihrer Gemeinschaft eine Art Führungsposition innehaben (z.B. Leiter und Gründer von wissenschaftlichen Fachgesellschaften oder Institutionen, prominente Position in der Öffentlichkeit; Klinikumsdirektor); und c) für Gebiete stehen, die allgemein als wichtig und „wissenschaftlich“ gesehen werden (Hirnforschung, Philosophie des Geistes, Medizin). Ich gehe dabei auch pragmatisch vor insofern, als ich Namen wähle, die nicht doppelt oder öfter vorkommen, damit es keine Überschneidungen gibt. Und ich wähle Namen von Personen, die ich kenne bzw. von denen ich weiß, dass sie prominent sind. Diese Auswahl ist sicherlich subjektiv und dient eigentlich nur der „Eichung“ der Befunde. Schließlich stelle ich in einer dritten Tabelle prominente Vertreter der komplementärmedizinischen Forschung vor.</p>
<p>Tab. 1 &#8211; Hirsch Faktor einiger prominenter „Skeptiker“ oder Gewährsleuten von „skeptischen“ Journalisten</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Name </span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Hirsch Faktor</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Publikationen</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Jahre</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Zitationen</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Jürgen Windeler</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">13</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">90</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">29</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">1042</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Ulrich Berger</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">6</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">12</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">14</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">170</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Martin Lambeck</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">3</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">11</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">49</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">58</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Florian Freistetter</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">4</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">15</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">13</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">54</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Tab. 2 &#8211; Hirsch-Faktor einiger prominenter deutscher und internationaler „Mainstream-Forscher“</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Name </span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Hirsch Faktor</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Publikationen</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Jahre</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Zitationen</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Tania Singer</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">27</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">81</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">20</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">5581</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Karl Max Einhäupl</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">15</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">23</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">27</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">928</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Thomas Metzinger</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">21</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">134</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">31</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">2945</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Daniel Kahnemann</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">105</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">448</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">51</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">148&#8217;244</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Volker Sommer</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">22</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">180</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">27</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">1&#8217;259</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Franz Daschner</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">30</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">116</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">38</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">2561</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Hans Christoph Diener</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">55</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">489</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">38</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">16&#8217;322</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">John P.A. Ioannidis</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">67</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">364</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">17</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">22&#8217;475</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Sonu Shamdasani</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">11</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">76</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">23</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">735</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Tab. 3 &#8211; Hirsch-Faktor einiger prominenter komplementärmedizinischer Forscher und Autoren</span></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Name </span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Hirsch Faktor</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Publikationen</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Jahre</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Anzahl Zitationen</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">George Lewith</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">21</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">154</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">32</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">2004</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Aviad Haramati</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">19</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">76</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">33</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">1193</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Claudia Witt</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">25</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">169</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">22</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">3266</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Andreas Michalsen</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">20</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">90</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">21</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">1204</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Benno Brinkhaus</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">22</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">72</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">16</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">2643</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Gustav Dobos</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">23</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">131</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">27</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">1684</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Wayne B. Jonas</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">31</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">173</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">22</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">4739</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Dieter Melchart</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">26</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">169</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">33</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">5007</span></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Harald Walach</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">29</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">283</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">26</span></td>
<td><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">4210</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Man sieht an diesen Daten sehr rasch:<br />
</strong><strong>Die soziale Dimension der Wissenschaft zeigt klar, dass die „Skeptiker“, die sich gern als Epithet der Wissenschaft in der Öffentlichkeit positionieren eigentlich, wissenschaftlich-sozial gesehen, randständige Figuren sind.</strong> Die Varianz der Rezeption von Mainstream-Wissenschaft ist riesig. Ein Autor wie Daniel Kahnemann, Psychologe und Nobelpreisträger für Ökonomie wird enorm rezipiert und hat daher auch einen großen Hirsch-Faktor von über 100. Aber auch ein hoch-angesehener Mainstream-Wissenschaftler wie mein Freund und Kollege Volker Sommer, der ein bekannter Evolutionsbiologe ist, eine Professur am University-College London für evolutionäre Anthropologie hat und gleichzeitig in der Universitätsleitung für Forschungsstrategie zuständig ist, hat einen Hirsch-Faktor im mittleren Bereich. Ein andere Freund von mir, der international hoch renommierte C. G. Jung-Forscher Sonu Shamdasani, ebenfalls Professor am University College London, aber repräsentativ für eine eher kleine Community von Medizin-Historikern erreicht einen H-Faktor von 11, was zeigt, dass die Zahl sehr relativ ist, je nachdem, in welchem Gebiet man tätig ist. Mein ehemaliger Chef, Mentor und Förderer Franz Daschner, ehemaliger Institutsleiter in Freiburg mit viel Ansehen, Preisen und weitem internationalem Renommee, hat im Laufe seiner langen Karriere einen Hirsch-Faktor von 30 erreicht. Das übersteigt den Wert des derzeitigen Chefs der Charité, Max Einhäupls, um einiges. Ein prominenter Neurologe wie Diener kann diese Werte überbieten. Andere, wie Tania Singer, die noch junge Leiterin des Max-Planck Instituts für „Social Neuroscience“ in Leipzig, oder der Philosoph Thomas Metzinger liegen in einem Bereich, der durchaus allgemeine internationale Anerkennung und Rezeption signalisiert. John Ioannidis wurde von mir gewählt, weil er eine Art Leuchtrakete am Methodenhimmel darstellt. Er hat enorm weit berücksichtigte Arbeiten verfaßt, die viel zitiert und aufgegriffen werden. Ein H-Faktor von 67 signalisiert dies.</p>
<p><strong>Vergleicht man die Werte prominenter Skeptiker mit diesen Daten, so muß man klar sagen: die Skeptiker mögen von sich selber denken, dass sie „die Wissenschaft“ repräsentieren. Faktisch wird das, was sie tun und publizieren, wenig rezipiert. Noch hat es nennenswerte Resonanz in der Wissenschaft.</strong></p>
<p>Da stehen prominente Vertreter der Komplementärmedizin um Längen besser da. <strong>Dies belegt, was schon öfter gesagt wurde: die Komplementärmedizin ist im Mainstream angekommen</strong> [8]. Die Werte unterscheiden sich innerhalb der Szene nicht groß und liegen zwischen 20 und 30, genau in dem Bereich, in dem wir auch diejenigen von international respektierten Mainstream-Forschern finden. Die Werte deutscher komplementärmedizinischer Forscher liegen auch im internationalen Vergleich gut: Ich habe zwei Vergleichswerte angeführt, den von Wayne Jonas, dem ehemaligen Leiter des Office of Alternative Medicine und jetzigen Direktors des Samueli Instituts, und den von Aviad Haramati, des Leiters des Consortiums der US-amerikanischen Institutionen und Kursleiters an der renommierten Georgetown University in Washington.</p>
<p>Die deutschen Kollegen müssen sich nicht verstecken. Sie müssen sich auch nicht vor ihren Kollegen aus dem Mainstream verstecken, und schon gar nicht vor denen, die als Kritiker gerne behaupten, sie würden „Wissenschaftlichkeit“ repräsentieren. <strong>Wenn man sich anschaut, wie Wissenschaft tatsächlich funktioniert, erscheint das Selbstverständnis der „Skeptiker“ als pure Illusion und Selbsttäuschung. Anscheinend hilft der angeblich so kritische Geist wenig, um bis zur Selbstkritik vorzustoßen.</strong></p>
<p><strong>Wenn wir also „wissenschaftlich“ pragmatisch definieren, sozial und so, wie Wissenschaft funktioniert, können wir konstatieren: Komplementärmedizin ist wissenschaftlicher als manches, was sich gerne als Wissenschaft versteht und verkauft wird. Komplementärmedizin ist Wissenschaft. Das mag manche ärgern. Aber wie ich hier gezeigt habe, ist es objektiv belegbar.</strong></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Quellen und Literatur</strong><br />
1. Husserl E: Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Philosophie.  Hamburg, Meiner, 1977.</p>
<p>2. Vickers AJ, Cronin AM, Maschino AC, Lewith GL, MacPherson H, Foster NE, Sherman KJ, Witt CM, Linde K, Collaboratoin ftAT: Acupuncture for chronic pain: Individual patient data meta-analysis. Archives of Internal Medicine 2012;online first.</p>
<p>3. Savigny P, Kuntze S, Watson P, Underwood M, Ritchie G, Cotterell M, Hill D, Browne N, Buchanan E, Coffey P, Dixon P, Drummond C, Flanagan M, Greenough C, Griffiths M, Halliday-Bell J, Hettinga D, Vogel S, Walsh D: Low Back Pain: early management of persistent non-specific low back pain.  London, National Collaborating Centre for Primary Care and Royal College of General Practitioners, 2009.</p>
<p>4. Tricocci P, Allen JM, Kramer JM, Califf RM, Smith Jr SC: Scientific evidence underlying the ACC/AHA clinical practice guidelines. Journal of the American Medical Association 2009;301:831-841.</p>
<p>5. Poonacha TK, Go RS: Level of scientific evidence underlying recommendations arising from the National Comprehensive Cancer Network clinical practice guidelines. Journal of Clinical Oncology 2010;29:186-191.</p>
<p>6. Sidiropoulos A, Katsaros D, Manolopoulos Y: Generalized Hirsch h-index for disclosing latent facts in citation networks. Scientometrics 2007;72:253-280.</p>
<p>7. Larsen PO, von Ins M: The rate of growth in scientific publication and the decline in coverage provided by Science Citation Index. Scientometrics 2010;84:575-603.</p>
<p>8. Brodin Danell J-A, Danell R: Publication activity in complementary and alternative medicine. Scientometrics 2009;80:539-551.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/03/25/methodenlehre-teil-11-wie-wissenschaftlich-ist-die-komplementaermedizin-oder-vom-hirsch-im-blaetterwald/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit macht Schule: Bericht über das IntraG-Projekt &#8220;Achtsame Schule&#8221; in der Praxis &#8211; rbb Abendschau vom 16.3.2013</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/03/17/achtsamkeit-macht-schule-bericht-ueber-intrag-projekt-in-der-praxis-rbb-abendschau-vom-16-3-2013/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/03/17/achtsamkeit-macht-schule-bericht-ueber-intrag-projekt-in-der-praxis-rbb-abendschau-vom-16-3-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 14:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pressebot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=566</guid>
		<description><![CDATA[Hier online das Video in der rbb-Mediathek ansehen: http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/umgang-mit-adhs?documentId=13751548 Einfache, kindgerechte Übungen können Kinder das Lernen lehren. Nicht nur in Bezug auf AD(H)S kann Achtsamkeit zu einer verbesserten Konzentration und damit zu mehr Lernerfolg und zu einem besseren Sozialklima in den Schulen führen. Der rbb-Beitrag regt dazu an, Lehrer mit der notwendigen Erfahrung auszustatten, um&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/03/17/achtsamkeit-macht-schule-bericht-ueber-intrag-projekt-in-der-praxis-rbb-abendschau-vom-16-3-2013/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier online das Video in der rbb-Mediathek ansehen:<br />
<strong><a href="http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/umgang-mit-adhs?documentId=13751548" title="Achtsame Schule: IntraG-Projekt in der Praxis" target="_blank">http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/abendschau/umgang-mit-adhs?documentId=13751548</a></strong></p>
<p>Einfache, kindgerechte Übungen können Kinder das Lernen lehren. Nicht nur in Bezug auf AD(H)S kann Achtsamkeit zu einer verbesserten Konzentration und damit zu mehr Lernerfolg und zu einem besseren Sozialklima in den Schulen führen. Der rbb-Beitrag regt dazu an, Lehrer mit der notwendigen Erfahrung auszustatten, um mit den Schülern Achtsamkeit zu üben. Eine Fähigkeit, von der Lehrer ebenso wie die Schüler und ihre Familien auch über die Schule hinaus im Alltag profitieren können. </p>
<p>Weitere Infos zum Projekt: <a href="http://intrag.info/achtsame-schule" title="Projekt Achtsame Schule" target="_blank">http://intrag.info/achtsame-schule</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/03/17/achtsamkeit-macht-schule-bericht-ueber-intrag-projekt-in-der-praxis-rbb-abendschau-vom-16-3-2013/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bernd Kramers &#8220;Zauberschule&#8221; entzaubert: kurzer Faktencheck zum taz-Artikel</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/03/15/bernd-kramers-zauberschule-entzaubert-kurzer-faktencheck-zum-taz-artikel/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/03/15/bernd-kramers-zauberschule-entzaubert-kurzer-faktencheck-zum-taz-artikel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 16:02:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Viadrina]]></category>
		<category><![CDATA[Walach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Kurzer Faktencheck zum Artikel von Bernd Kramer „Die Zauberschule an der Oder“, TAZ vom 14.3.2013 Wissentlich falsch ist die Aussage, der als Betrüger verurteilte Hartmut Müller sei bei uns als Dozent vorgesehen gewesen. Diese Aussage, die bereits einmal am 7.5.2012 in Spiegel-Online von Bernd Kramer gemacht wurde, wurde vom Landgericht Köln in einer Einstweiligen Verfügung&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/03/15/bernd-kramers-zauberschule-entzaubert-kurzer-faktencheck-zum-taz-artikel/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzer Faktencheck zum Artikel von Bernd Kramer „Die Zauberschule an der Oder“, TAZ vom 14.3.2013</p>
<p><strong>Wissentlich falsch</strong> ist die Aussage, <em>der als Betrüger verurteilte Hartmut Müller sei bei uns als Dozent vorgesehen gewesen</em>. Diese Aussage, die bereits einmal am 7.5.2012 in Spiegel-Online von Bernd Kramer gemacht wurde, wurde vom Landgericht Köln in einer Einstweiligen Verfügung vom 1.6.2012 (AZ 28 O 230/12) abgemahnt. <em>Spiegel-Online und Bernd Kramer wurde es untersagt diese Behauptung zu wiederholen:</em> <a href="http://intrag.info/Rechtsstreit_SPIEGEL/" title="Einstweilige Verfügung gegen Bernd Kramer" target="_blank">http://intrag.info/Rechtsstreit_SPIEGEL/</a></p>
<p><strong>Sachlich falsch</strong> ist es zu suggerieren, <em>bei uns könne &#8220;Hellsehen und Parawissenschaften&#8221; studiert werden. Hellsehen war nie und wird nie Bestandteil unserer Lehre sein. </em>Der Begriff „Parawissenschaften“ ist unscharf und dient eher einer polemischen Konnotation denn der Klärung. Die meisten bei uns angebotenen Module der komplementärmedizinischen Weiterbildung sind seit langer Zeit Bestandteil der ärztlichen Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammern. Alle bei uns angebotenen Lehrveranstaltungen sind von der Ärztekammer zur Weiterbildung zugelassen, auch die kulturwissenschaftlichen Module.</p>
<p><strong>Sachlich falsch</strong> ist es auch zu insinuieren, unser Student hätte mit der Überprüfung des Kozyrev-Spiegels den Kontakt zu Außerirdischen und Verstorbenen hergestellt oder herstellen wollen. Die Arbeit selbst war ein Telepathie-Experiment, <em>das mittlerweile als begutachtete wissenschaftliche Publikation mitsamt Gutachterkommentaren einsehbar ist und auf unserer Webseite zur Verfügung steht</em>.</p>
<p><strong>Falsch ist auch</strong> die Behauptung, <em>ich würde die &#8220;Quantentheorie auslegen&#8221;. Fakt ist: ich habe gemeinsam mit professionellen Physikern eine axiomatische Theorie entwickelt,</em> die sich an die Quantentheorie anlehnt, aber weitaus allgemeiner ist und daher den Namen „Verallgemeinerte Quantentheorie“ trägt. <em>Dies ist ein systemtheoretisches Denkmodell und keine Auslegung der Quantentheorie.</em> Dass man daraus ein Modell ableiten kann, wie Homöopathie wirkt und warum Hellsehen möglich sein könnte, ist einer der Gründe, die das Denkmodell wissenschaftlich interessant macht, weil damit Anomalien in den Gesamtkontext wissenschaftlichen Denkens eingeordnet werden können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/03/15/bernd-kramers-zauberschule-entzaubert-kurzer-faktencheck-zum-taz-artikel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Methodenlehre Teil 10: Plausibilitätsbias und die weit verbreitete Meinung, die Homöopathie sei „widerlegt“</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/02/28/methodenlehre-teil-10-plausibilitaetsbias-und-die-weit-verbreitete-meinung-die-homoeopathie-sei-widerlegt/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/02/28/methodenlehre-teil-10-plausibilitaetsbias-und-die-weit-verbreitete-meinung-die-homoeopathie-sei-widerlegt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 15:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Serie: Methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Bias]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Placebo]]></category>
		<category><![CDATA[Plausibilitätsbias]]></category>
		<category><![CDATA[Walach]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=530</guid>
		<description><![CDATA[Weitere Kapitel zum Thema &#8220;Bias&#8221;: Teil 8: Industry Bias – Eine neue Form des Bias oder ein interessanter Experimentator Effekt? (mit einer einleitenden Erklärung des Begriffs &#8220;Bias&#8221;) und Teil 5: Empirie und Theorie (1) &#8211; Bayes-Bias Eine Analyse der systematischen Reviews und Meta-Analysen zur Homöopathie kommt &#8211; außer sie wird im Detail und kenntnisreich durchgeführt&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/28/methodenlehre-teil-10-plausibilitaetsbias-und-die-weit-verbreitete-meinung-die-homoeopathie-sei-widerlegt/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weitere Kapitel zum Thema &#8220;Bias&#8221;: <a href="http://intrag.info/aktuell/2013/01/29/methodenlehre-teil-8-industry-bias/" title="Industry Bias und Einführung in ">Teil 8: Industry Bias – Eine neue Form des Bias oder ein interessanter Experimentator Effekt? (<em>mit einer einleitenden Erklärung des Begriffs &#8220;Bias&#8221;</em>)</a> und <a href="http://intrag.info/aktuell/2011/10/22/eine-kleine-methodenlehre-fur-anfanger-%E2%80%93-teil-5-empirie-und-theorie1/" title="Der Bayes-Bias" target="_blank">Teil 5: Empirie und Theorie (1) &#8211; Bayes-Bias</a></p></blockquote>
<p>Eine Analyse der systematischen Reviews und Meta-Analysen zur Homöopathie kommt &#8211; außer sie wird im Detail und kenntnisreich durchgeführt &#8211; in der Regel zu der Auffassung, die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebo sei nicht ausreichend belegt. Daraus machen dann die meisten Leser, Journalisten und auch viele Wissenschaftler die Aussage „Homöopathie ist unwirksam“ und einige Leute, die nicht besonders tiefgründig nachdenken oder gar ein anderweitiges Interesse verfolgen sagen dann sogar: „Die Unwirksamkeit der Homöopathie ist wissenschaftlich bewiesen“.</p>
<p>Wir bemerken hier eine Steigerung: von „mangelnder Beleg des Unterschiedes zwischen Placebo und Homöopathie“, zu „mangelnder Beleg der Wirksamkeit“, zu „Beleg der Unwirksamkeit“. Woher kommt das? Eine neuere Arbeit von Rutten und Kollegen [1] führt einen interessanten  Begriff ein, um das verständlich zu machen: <strong>Plausibilitätsbias</strong>. Damit ist gemeint: <strong>Was wir a-priori für denkbar, möglich und vernünftig halten, das prägt auch die Art, wie wir mit Daten umgehen</strong>. Anhand der oft zitierten Meta-Analyse von Shang und Kollegen [2] will ich das hier mit dem Leser durchexerzieren. </p>
<p><strong>Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: es ist nicht richtig, zu sagen, Homöopathie sei unwirksam und das sei wissenschaftlich belegt. Es wird nur so gesehen, weil sie, die Homöopathie, den allermeisten Leuten auf den ersten Blick unplausibel erscheint.</strong></p>
<p>Die Shang-Analyse [2] hat im ersten Schritt 110 homöopathische und ebenso viele konventionelle Studien miteinander verglichen, die das gleiche Krankheitsbild behandelten und im Rahmen einer etwa gleich großen Studie untersuchten. <strong>Nimmt man alle Studien zusammen, dann ist das Ergebnis der konventionellen und der homöopathischen Studien erstaunlich ähnlich: beide Interventionsformen zeigen eine kleine Überlegenheit über Placebo</strong>. In der Tat sind sie so nahe bei einander, dass sogar die Autoren selber erstaunt feststellen, dass es kaum einen Unterschied gibt. Sie heben sogar hervor, dass dies nicht mit methodischen Schwächen der Homöopathiestudien zusammenhängen kann.</p>
<p>Denn 19% der homöopathischen, aber nur 8% der konventionellen Studien waren methodisch sehr gut. Dann taten Shang und Kollegen etwas eher Unübliches: <strong>Anstatt <em>alle</em> Studien zu analysieren, verwendeten sie in einem zweiten Analyseschritt nur 8 der 110 Homöopathiestudien und 8 ähnlich große konventionelle Studien, die aber mit ganz anderen Krankheiten zu tun hatten.</strong> Das wurde aber erst viel später klar, als viele Leser und Autoren protestierten und die Liste der Studien sehen wollten, die in die Analyse eingegangen waren. Wenn man nun nur diese 8 Studien analysiert und das Analyseergebnis mit den 8 konventionellen Studien vergleicht findet man, dass diese 8 homöopathischen Studien keinen Unterschied zwischen Homöopathie und Placebo belegen konnten, wenn man sie zusammen nimmt, die gewählten konventionellen Studien hingegen sehr wohl. </p>
<p><strong>Die Auswahl dieser Studien wurde nun heftig kritisiert. Zum einen, weil lange unklar war, welche Studien dies waren. Zum anderen, weil die Auswahlkriterien willkürlich erscheinen.</strong> Es waren die „grössten“ Studien, sagen die Autoren. Aber was ist groß? Ist eine Studie mit 98 Patienten groß, wie meine eigene, die die letzte der 8 eingeschlossenen Studien war [3]? Warum nicht auch eine mit 90 Patienten, die nicht mehr in die Analyse einging? Diese Kriterien und ihre Begründung blieben intransparent [4,5]. Eine Re-Analyse der Daten zeigte, dass sich die Schlußfolgerungen ändern, wenn man die Anzahl der Studien in der Analyse ändert, also z.B. noch zwei oder drei oder fünf Studien mehr hinzu nimmt [6]. Eine solche sog. „Sensitivitätsanalyse“ gehört eigentlich zum Standard jeder Meta-Analyse und hätte den Autoren zeigen müssen, dass ihre Schlußfolgerungen nicht robust und daher auch wissenschaftlich nicht begründet sind. Eine solche Sensitivitätsanalyse haben die Autoren nicht vorgelegt.</p>
<p>Da es keinen, aber auch überhaupt gar keinen wissenschaftlichen Grund gibt, warum man genau jene 8 und nicht vielleicht 7 oder 10 oder noch mehr nehmen sollte, bleibt die Schlußfolgerung der Analyse wissenschaftlich fragwürdig. <strong>Interessanterweise wird diese substanzielle Kritik von praktisch allen Autoren, die die Shang-Analyse zum Beweis der Wirkungslosigkeit der Homöopathie zitieren, komplett ignoriert.</strong> </p>
<p>Ein anderes interessantes Detail: Shang und Kollegen sagen, es gäbe ein Subset von Studien zu Atemwegsinfekten, bei denen die Homöopathie sogar sehr gut abschneide, statistisch signifikant und mit klinisch relevanten Effektgrössen. In anderen Interpretationen wird dieses Subset von Daten angezweifelt. <strong>Denn 11 von den insgesamt 21 Studien haben kein eindeutig positives Ergebnis, sondern zeigen nur einen positiven, aber nicht-signifikanten Trend; sie haben also ein Problem mit der statistischen Mächtigkeit, weil die Effekte nicht so groß und die Studien eher klein sind. Allerdings zeigt eine Analyse der von Shang herangezogenen konventionellen Vergleichsstudien ein vergleichbares Bild: 9 von 21 konventionellen Atemwegsinfekt-Studien sind unklar und haben keinen signifikanten Effekt.</strong> Der zusammengefaßte Effekt ist in beiden Studienensembles also etwa gleich. Warum geht man nun davon aus, dass die homöopathischen Studien es verfehlt haben, Wirksamkeit zu beweisen, während man bei der Meinung bleibt, dass die konventionellen Studien eine Wirksamkeit gezeigt hätten? In den Daten kann man diesen Unterschied nicht sehen. Diese Ansichten sind ein Resultat eben jenes Plausibilitätsbias.</p>
<p>Bias bedeutet immer eine Verzerrung der Wahrnehmung. Beim Plausibilitätsbias wird die Wahrnehmung verzerrt durch das, was wir plausibel finden: die meisten von uns haben keine Vorstellung davon, wie Homöopathie wirken können soll. Also ignorieren wir entweder die Daten, oder interpretieren sie nicht richtig. <strong>Rutten und Kollegen sind Kliniker und weisen darauf hin, dass ihre apriori-Bereitschaft, Homöopathie als potenziell wirksam anzusehen, daher kommt, dass sie zuvor selbst wiederholt klinische Effekte der Homöopathie gesehen haben.</strong> Wer das nicht hat, interpretiert die Daten häufig anders. </p>
<p>Rutten und Kollegen weisen auch darauf hin, <strong>dass es in der Medizin gang und gäbe war und immer noch ist, dass wirksame Interventionen aus Erfahrung heraus entwickelt werden und sich durch den klinischen Einsatz bewähren, lange bevor durch Forschung ggfls. klar wird, warum etwas wirkt</strong>. </p>
<p>Ein häufig genanntes Beispiel für diesen Ablauf ist Acetylsalicylsäure (ASS), bekannter unter dem Markennamen &#8220;Aspirin&#8221;. <strong>In der Volksmedizin wurden Weidenrindentee und -extrakte, die eine ähnlich wirkende Vorstufe von ASS enthalten, schon seit antiker Zeit gegen Schmerzen verwendet.</strong> 1897 wurde ASS von Bayer synthetisiert und dann als &#8220;Aspirin&#8221; vermarktet. Der Mechanismus – die Hemmung der Prostaglandinsynthese – wurde erst 1971 aufgeklärt, und seither verstehen wir immer mehr Details des Wirkmechanismus von Salicinverbindungen. </p>
<p><strong>Es wäre klinisch betrachtet völlig unplausibel gewesen, den bewährten Einsatz von Salicinverbindungen abzulehnen, nur weil man (noch) nicht verstanden hat, wie die Substanzen wirken.</strong>  </p>
<p>Bei der Homöopathie ist das Problem noch ein bisschen tiefgründiger: hier kann man sich anhand des etablierten Wissens auf Anhieb nicht einmal vorstellen, warum sie wirken sollte. Aber selbst das sollte allenfalls Anlass zu <em>gesunder</em> Skepsis sein, die ja jederzeit völlig gerechtfertigt ist, aber sollte nicht gleich zu kompletter Ablehnung und Wahrnehmungsverweigerung führen. </p>
<p><strong>Das ist aber genau das, was derzeit in weiten Kreisen geschieht &#8211; und genau das ist Plausibilitätsbias: eine Fehlwahrnehmung, eine Verweigerung der Wahrnehmung von Fakten</strong>, weil sie einem nicht in den Kram des eigenen Weltbildes passen. So sollte – eigentlich – Wissenschaft nicht vorgehen, tut es aber häufig trotzdem, vielleicht einfach weil es den Feierabend weniger stört.</p>
<p>Die Moral von der Geschicht&#8217;? <strong>Die Aussage, die Unwirksamkeit der Homöopathie sei bewiesen ist in sich selbst unwissenschaftlich, weil nicht belegbar, nicht mit den Fakten übereinstimmend und einem Plausibilitätsbias geschuldet.</strong> Wahrscheinlich sollten wir uns selbst viel öfter Rechenschaft über unsere Ausgangsannahmen ablegen, mit denen wir die Welt betrachten und anhand derer wir für denkbar halten, was darin vorkommen kann, wenn wir den Plausibilitätsbias vermeiden wollen.</p>
<p><strong>Quellen &#038; Literatur</strong><br />
[1] Rutten, L., Mathie, R. T., Fisher, P., Goosens, M., &#038; van Wassenhoven, M. (2012). Plausibility and evidence: the case of homeopathy. Medical Health Care and Philosophy, doi: 10.1007/s11019-012-9413-9.</p>
<p>[2] Shang, A., Huwiler-Münteler, K., Nartey, L., Jüni, P., Dörig, S., Sterne, J. A. C., et al. (2005). Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet, 366, 726-732.</p>
<p>[3] Walach, H., Gaus, W., Haeusler, W., Lowes, T., Mussbach, D., Schamell, U., et al. (1997). Classical homoeopathic treatment of chronic headaches. A double-blind, randomized, placebo-controlled study. Cephalalgia, 17, 119-126.</p>
<p>[4] Walach, H., Jonas, W., &#038; Lewith, G. (2005). Letter to the Editor: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet, 366, 2081.</p>
<p>[5] Fisher, P., Bell, I. R., Belon, P., Bolognani, F., Brands, M., Connolly, T., et al. (2005). Letter to the Editor: Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Lancet, 366, 2082.</p>
<p>[6] Lüdtke, R., &#038; Rutten, A. L. B. (2008). The conclusions on the effectiveness of homeopathy highly depend on the set of analyzed trials. Journal of Clinical Epidemiology, 61, 1197-1204.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/02/28/methodenlehre-teil-10-plausibilitaetsbias-und-die-weit-verbreitete-meinung-die-homoeopathie-sei-widerlegt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft des IntraG, der Pressekodex und ein offener Brief an den freien Journalisten Bernd Kramer</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/02/24/die-zukunft-des-intrag-der-pressekodex-und-ein-offener-brief-an-den-freien-journalisten-bernd-kramer/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/02/24/die-zukunft-des-intrag-der-pressekodex-und-ein-offener-brief-an-den-freien-journalisten-bernd-kramer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 22:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Kramer]]></category>
		<category><![CDATA[IntraG]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Walach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=500</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Kramer, Donnerstag abend, am 21.2.2013 um 22:16 Uhr erhielt ich von Ihnen von Ihrer GMX-Adresse aus eine E-Mail, in der Sie mir für einen „größeren Artikel“ in der „tageszeitung (taz)“ vier Fragen stellten, verbunden mit dem Hinweis, dass Sie sich „über eine Rückmeldung im Laufe des Freitags freuen“ würden. Sie stellten mir&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/24/die-zukunft-des-intrag-der-pressekodex-und-ein-offener-brief-an-den-freien-journalisten-bernd-kramer/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kramer,</p>
<p>Donnerstag abend, am 21.2.2013 um 22:16 Uhr erhielt ich von Ihnen von Ihrer GMX-Adresse aus eine E-Mail, in der Sie mir für einen „größeren Artikel“ in der „tageszeitung (taz)“ vier Fragen stellten, verbunden mit dem Hinweis, dass Sie sich „über eine Rückmeldung im Laufe des Freitags freuen“ würden. Sie stellten mir folgende Fragen:</p>
<ol>
<li> Wie beurteilen Sie die Entscheidung der Universität zur Zukunft des IntraG? Aus welchen Erwägungen heraus kam sie zustande?
</li>
<li> Was genau wird sich durch eine Kooperation mit einer medizinischen Fakultät ändern? Mit welcher Fakultät ist eine Kooperation angedacht?
</li>
<li> Inwieweit wird sich eine solche Kooperation auf die Finanzierung des Instituts auswirken?
</li>
<li> Wie sieht die Finanzierungsstruktur derzeit aus: Welche Mittelgeber tragen in welchem Umfang zur Finanzierung des IntraG bei?
</li>
</ol>
<p>Ihre Anfrage mit einer Deadline von nur 12 Stunden, wenn man davon ausgeht, dass ich in der Nacht nicht arbeite, hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Ihr Text schon fertig ist und Sie nur noch der Form halber einen O-Ton der betroffenen Person einholen. <strong>Weiterhin stellt sich für mich die Frage, ob ich einem Journalisten, der schon des öfteren nachweisbar durch unseriöse Arbeit aufgefallen ist, Auskunft geben soll</strong>. <strong>Vielleicht ist es sinnvoll, wenn ich Ihnen und der Öffentlichkeit kurz sage, warum ich Ihre Arbeitsweise für unseriös halte, bevor ich auf Ihre Fragen eingehe. Einer offenen &#8211; gerne auch kritischen &#8211; Debatte stelle ich mich nämlich immer.</strong><br />
<a name="1"></a><br />
Ich tue das, indem ich Ihnen selber ein paar Fragen stelle, deren Beantwortung ich gespannt entgegen sehe. <strong>Ich frage Sie:</strong></p>
<p><b>Zu Ihrer Sorgfalt:</b><br />
Wie vereinbaren Sie Ziffer 1 und 2 des Pressekodex  mit der Tatsache, dass Sie falsche Informationen verbreitet haben und Informationen so zusammengestellt haben, dass sich falsche Schlüsse nahelegen? Ziffer 1 und 2 des Pressekodex verpflichten Sie zu „Wahrhaftigkeit“ und sorgfältiger Recherche. <strong>Der Pressekodex sieht somit vor, dass vor einer Berichterstattung die Quellenlage sorgfältig geprüft wird. Das haben Sie in unserem Fall nicht getan. </strong></p>
<p>Sie haben z.B. <a href="#1" title="Die Insinuation steht bildungssprachlich als rhetorisches Mittel für „Unterstellung“, „Verdächtigung“, „Einflüsterung“, „Andeutung“. Wer etwas insinuiert, stellt einen Vorwurf oder eine Anschuldigung absichtlich indirekt in den Raum. (Quelle:Wikipedia)">insinuiert</a>, dass der Bericht und die Empfehlung der Brandenburgischen Hochschulstrukturkommission unser Institut zu schließen etwas mit einer von uns betreuten Masterarbeit zu tun gehabt habe, die zuvor in einigen Blogs &#8211; und von Ihnen selbst &#8211; kritisiert wurde. Diese Arbeit ist übrigens <a href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/01/masterarbeit-von-peter-conrad-publikation-peer-reviews/" title="Masterarbeit: Publikation und Peer Reviews" target="_blank">mittlerweile mitsamt Peer Reviews publiziert</a>. </p>
<p>Wenn Sie die Hintergründe sorgfältig recherchiert hätten, hätten Sie gewusst, dass die Hoschulstrukturkommission vor allem die Aufgabe hatte, nach Einsparpotenzial zu suchen und nicht primär mit Forschungsevaluation zu tun hatte. <strong>Die Empfehlung der Kommission und die Entrüstung der Blogs über die Masterarbeit &#8211; die im Übrigen schon Monate zuvor öffentlich verfügbar war &#8211; hatten nichts miteinander zu tun.</strong> Es handelte sich entweder um eine rein zufällige Gleichzeitigkeit, oder gar um eine geschickte Platzierung eines medialen Sturms der Entrüstung mit dem Ziel, der Entscheidung der Kommission gegen unsere Arbeit zusätzlichen Rückenwind zu geben.   </p>
<p>Sie schrieben in Ihrem Artikel <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/uni-viadrina-komplementaermedizin-droht-das-aus-a-839999.html?rel=nofollow" target="_blank">„Drohendes Aus für Esoterik-Institut“: „Aus Universitätskreisen verlautet dagegen, dass die Hochschule den Empfehlungen folgen und sich wohl von dem Institut trennen wird.“</a> <strong>Hier versuchen Sie den Eindruck zu erwecken, als ob es bereits beschlossene Sache gewesen sei. Es war aber offensichtlich bloß eine Einschätzung voreiliger einseitiger Quellen</strong>, die sich, wie sich jetzt zeigt, nicht bewahrheitet hat. Hier erwecken Sie auf mich den Eindruck anstatt wahrheitsgemäß zu berichten lediglich mit der Macht der Worte den Gang der Dinge in Ihrem Sinne beeinflussen zu wollen. Man fragt sich: was ist das Motiv Ihrer journalistischen Arbeit? </p>
<p><strong>Zu Ihren Quellen: </strong><br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/studiengang-komplementaere-medizin-immer-mehr-spinner-1.994002?rel=nofollow" target="_blank">Schon vor zweieinhalb Jahren hat die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel eine Reihe ähnlicher Falschmeldungen verbreitet</a>. </p>
<p><a href="http://www.cam-media-watch.de/?p=7809" title="Stille Post-Journalismus bei Zeit, FAZ, Spiegel und SZ" target="_blank">Haben Sie sich einfach auf diese Falschmeldungen gestützt und sich nicht die Mühe gemacht, selber zu recherchieren?</a> Wo hatten Sie diese Informationen her? </p>
<p><strong>Zu Ihrem Motiv: </strong><br />
Eine dieser Falschmeldungen war meiner Meinung nach offenkundig mit der Absicht platziert, uns in Verbindung mit dem als Betrüger verurteilten Hartmut Müller zu bringen. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/kozyrev-spiegel-masterarbeit-an-der-viadrina-uni-belegt-hellsehen-a-831305.html?rel=nofollow" target="_blank">Sie schrieben damals, besagter Hartmut Müller sei bei uns an der Viadrina in unserem Studiengang zur Lehre vorgesehen gewesen. Diese Aussage ist nachweislich falsch.</a> Er war nicht nur nie Dozent bei uns, er war auch nie vorgesehen als Dozent und wir haben auch nie erwogen, ihn anzufragen. </p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/betrug-mit-gravitationswellen-erfolgreich-aber-erfunden-11724374.html?rel=nofollow" target="_blank">Als Stefan Locke von der FAZ am Sonntag diese falsche Information im letzten April (ebenfalls) publizierte</a>, bin ich sofort aktiv geworden. <a href="http://intrag.info/Unterlassung_FAZ" title="Informationen zur Abmahnung FAZ" target="_blank">Mein Rechtsanwalt hat eine Abmahnung an die FAZ am Sonntag geschickt, woraufhin die fragliche Information sofort gelöscht wurde.</a> Das dürften Sie mitbekommen haben. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/kozyrev-spiegel-masterarbeit-an-der-viadrina-uni-belegt-hellsehen-a-831305.html?rel=nofollow" target="_blank">Sie haben diese falsche Informationen in einem bei SPIEGEL ONLINE veröffentlichten Beitrag wiederholt</a> <a href="http://intrag.info/Rechtsstreit_SPIEGEL/" title="Rechtsstreit gegen Bernd Kramer / Spiegel" target="_blank">Wir mussten mit einer einstweiligen Verfügung reagieren. Jetzt ist es Ihnen untersagt worden, dies zu wiederholen.</a> <strong>Bei einer simplen Recherche wäre auch für Sie klar zu erkennen gewesen, dass die Information falsch ist. Warum haben Sie sie trotzdem verbreitet?</strong></p>
<p><strong>So und jetzt zu Ihren Fragen:</strong></p>
<p><strong>Wie ich die Entscheidung der Universität, unser Institut weiter bestehen zu lassen, beurteile?</strong></p>
<p>Positiv natürlich, wie sonst.<br />
&nbsp;<br />
<strong>Aus welchen Erwägungen heraus sie zustande gekommen ist?</strong></p>
<p><em>Aus welchen Erwägungen heraus trifft eine Universität eine Entscheidung? Sie kam zustande, weil die Fakultät nach sorgfältiger Prüfung gefunden hat, dass wir gute Arbeit machen. Unser Studiengang ist gut nachgefragt und akkreditiert. Wir erhalten sehr gute Evaluationsbewertungen sowohl von unseren Studierenden als auch von unseren Abgängern, nachzulesen auf unserer Institutsseite. Unsere Masterarbeiten und die damit verbundenen Gutachten die auch  von der Kommission geprüft wurden sind gut bzw. wenn sie nicht so gut sind, dann sind auch die Gutachten entsprechend. Und unsere wissenschaftliche Arbeit ist solide, und unsere Produktivität hoch. Das können Sie selber überprüfen, indem Sie sich die <a href="http://www.europa-uni.de/de/forschung/institut/institut_intrag/forschung/Publikationen.html" title="Publikationen IntraG" target="_blank">Publikationslisten des Instituts</a> ansehen, die ja öffentlich verfügbar sind. </em><br />
&nbsp;<br />
<b>Was sich durch die Kooperation mit einer medizinischen Fakultät ändern wird und welche das sein wird?</b></p>
<p><em>Letzteres weiß ich noch nicht. Die Fakultät hat ja nicht umsonst zwei Jahre dafür veranschlagt, dass wir eine Kooperation aufbauen können.<br />
Durch eine solche Kooperation würde sich manches verändern. Es könnte sein, dass wir neue Module entwickeln können. Es könnte sein, dass wir neue Forschungsimpulse erhalten, dass wir unser Lehrangebot exportieren können oder neue Lehre importieren. All das gilt es zu klären, wenn wir konkretere Schritte unternommen haben. </em><br />
&nbsp;<br />
<b>Wie sich das auf die Finanzierung auswirken würde?</b></p>
<p><em>Es könnte sein, dass wir dadurch noch weitere nicht kommerzielle Sponsoren finden könnten, was zu begrüßen wäre. Solche Stiftungen tragen auch jetzt schon etwa die Hälfte der Drittmittelfinanzierung unseres Instituts, vor allem was die Forschung angeht.</em></p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Harald Walach</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/02/24/die-zukunft-des-intrag-der-pressekodex-und-ein-offener-brief-an-den-freien-journalisten-bernd-kramer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Harald Walach: Kulturwandel in der Medizin sieht den Menschen in seiner Ganzheit</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/02/20/harald-walach-kulturwandel-in-der-medizin-sieht-den-menschen-in-seiner-ganzheit/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/02/20/harald-walach-kulturwandel-in-der-medizin-sieht-den-menschen-in-seiner-ganzheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 16:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pressebot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arzt-Patient]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Walach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=498</guid>
		<description><![CDATA[Ein Grossteil der Forschung, die derzeit durchgeführt wird, komme nicht denjenigen Bereichen zugute, die die Allgemeinheit, Patienten und Kliniker wirklich interessierten. Schuld daran sei ein immer noch weit verbreitetes aber sachlich unangemessenes Bild vom Menschen als Maschine. Darauf wies Prof. Harald Walach im Wiener Rathaus bei seiner Festansprache zur 25. Jahrfeier der Wiener Internationalen Akademie&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/20/harald-walach-kulturwandel-in-der-medizin-sieht-den-menschen-in-seiner-ganzheit/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Grossteil der Forschung, die derzeit durchgeführt wird, komme nicht denjenigen Bereichen zugute, die die Allgemeinheit, Patienten und Kliniker wirklich interessierten. Schuld daran sei ein immer noch weit verbreitetes aber sachlich unangemessenes Bild vom Menschen als Maschine. Darauf wies Prof. Harald Walach im Wiener Rathaus bei seiner Festansprache zur 25. Jahrfeier der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin am 14. Februar 2013 hin. </p>
<p>Eingeladen hatte die Gesundheitsstadträtin der Stadt Wien Sonja Wehsely. Vor dem ehemaligen Leiter der Akademie Prof. Stacher, dem derzeitigen Leiter Prof. Marktl und 100 geladenen Gästen sprach sich Walach für einen Kulturwandel in der Medizin aus, der den Menschen in seiner Ganzheit in den Mittelpunkt stellt. </p>
<p>Die Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED) sieht sich als Kompetenzzentrum für Integrative Medizin.Die Integrative Medizin wendet bestimmte ganzheitliche diagnostische und therapeutische Methoden ergänzend zur „Schulmedizin“ an und kombiniert die Vorteile komplementärer und „klassischer“ medizinischer Verfahren.</p>
<p>Die Akademie ist in den internationalen Netzwerken der Komplementärmedizin an Forschung und Lehre beteiligt und steht in ständigem Informationsaustausch mit Universitäten und Kliniken, ganzheitsmedizinischen Zentren, Fachverbänden und Ärzten und Krankenversicherungsträgern.</p>
<p><a href="http://gamed.or.at" title="Homepage der Akademie GAMED Wien" target="_blank">Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED)</a></p>
<p><a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130220_OTS0090/25-jahre-gamed-wiener-internationale-akademie-fuer-ganzheitsmedizin" title="OTS.at: 25 Jahre GAMED Wien" target="_blank">OTS.at: 25 Jahre GAMED &#8211; Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bY1nI0tb4yA" target="_blank">Video: Festvortrag Harald Walach</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/02/20/harald-walach-kulturwandel-in-der-medizin-sieht-den-menschen-in-seiner-ganzheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Methodenlehre Teil 9: Innere und äußere Erfahrung – Zen und Wissenschaft</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/02/18/methodenlehre-teil-9-innere-und-aeussere-erfahrung-zen-und-wissenschaft/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/02/18/methodenlehre-teil-9-innere-und-aeussere-erfahrung-zen-und-wissenschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 13:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie: Methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Methodenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Walach]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=495</guid>
		<description><![CDATA[Oder: Warum sich Zen und Wissenschaft sehr gut vertragen und warum mehr Wissenschaftler (und andere Leute) meditieren sollten Gerade komme ich von einem Zen-Sesshin zurück. Das ist eine Meditationswoche, bei der geschwiegen und pro Tag zwischen 7 und 8 Stunden meditiert wird; in diesem Falle auch noch 6 Stunden in einer der Nächte. Mit Meditation&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/18/methodenlehre-teil-9-innere-und-aeussere-erfahrung-zen-und-wissenschaft/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oder: Warum sich Zen und Wissenschaft sehr gut vertragen und warum mehr Wissenschaftler (und andere Leute) meditieren sollten</strong></p>
<p>Gerade komme ich von einem Zen-Sesshin zurück. Das ist eine Meditationswoche, bei der geschwiegen und pro Tag zwischen 7 und 8 Stunden meditiert wird; in diesem Falle auch noch 6 Stunden in einer der Nächte. Mit Meditation meine ich hier: sich nur auf den Atem einlassen, von Moment zu Moment, ohne Gedanken zu folgen oder sich von aufsteigenden Gefühlen hinreißen zu lassen. Wenn man das eine Weile regelmäßig, am besten täglich, Zuhause praktiziert &#8211; und sich dann zusätzlich in solchen Intensivzeiten wie einem Sesshin vertieft &#8211; merkt man: man kommt in einen Raum der inneren Stille, der Gedankenfreiheit, in der der Geist wie eine stille Wasseroberfläche ist, aus der dann, manchmal, von Zeit zu Zeit, sehr tiefgründige Einsichten aufblitzen. Oder in denen man äußere Wahrnehmung durch die Sinne &#8211; das, was wir so hören, sehen, schmecken und spüren &#8211; plötzlich mit einer ganz anderen Intensität und ganz neu wahrnehmen. </p>
<p>Wenn solche Einsichten sehr „tief“ sind, werden sie in einigen Traditionen „Erleuchtung“ genannt. Ich finde aber das Wort ein bisschen überstrapaziert. <strong>Man muß nicht immer auf die ganz grundlegenden Einsichten warten. Auch die vielen kleinen am Wegrand zählen.</strong> </p>
<p>Was geschieht hier? Ich biete folgendes Denkmodell an: <strong>Wenn wir davon ausgehen, dass unser Geist oder unser Bewußtsein und unsere körperliche Wirklichkeit, also unser Leib, unsere Gehirnfunktionen, Ausdruck ein und der selben Wirklichkeit sind, also komplementäre Erscheinungsformen der Wirklichkeit, dann haben wir im Prinzip zwei Zugangswege zu dieser Wirklichkeit:</strong></p>
<p><strong>Den einen hat unsere Wissenschaft seit etwa 700 Jahren immer weiter ausgebaut.</strong> Er führt über die Sinne zur Erfahrung der äußeren Wirklichkeit. Unsere wissenschaftliche Methodik hat uns gelehrt, sie immer besser gegen Irrtum zu schützen und immer tiefer in die Natur der materiellen Realität einzutauchen.</p>
<p><strong>Den anderen Weg, den über das Bewußtsein, haben wir in der westlichen Welt nicht wirklich systematisch gepflegt</strong> [1]. Philosophen haben immer wieder versucht über das, was wir im Westen „Denken“ nennen, die Struktur der Wirklichkeit zu ergründen. Meine Vermutung ist, dass diese Philosophen mit „Denken“ ursprünglich im Wesentlichen die Systematisierung dessen meinten, was ich mit „innerer Erfahrung“ bezeichne. <strong>Manche Philosophen und Theologen haben diesen inneren Zugangsweg zur Wirklichkeit noch radikaler und systematischer gelehrt.</strong> Sie gelten gemeinhin als „Mystiker“, etwa Meister Eckhart oder der von mir bearbeitete Hugo de Balma [2-4], ein Vorläufer von Eckhart. Aber bei uns im Westen hat sich keine veritable und systematische Schulung dieser Innerlichkeit entwickelt, und vor allem keine Erfahrungswissenschaft, also kein systematischer Weg der Erkundung, der Überprüfung und des kritischen Diskurses über solche Erfahrungen. </p>
<p>Deswegen stehen wir ihnen auch skeptisch gegenüber und schieben sie ab ins Reich der Esoterik, der Beliebigkeit und der subjektiven Erbaulichkeit. Ich meine hingegen: <strong>unter der Voraussetzung, dass Bewußtsein eine gleich-ursprüngliche Manifestation von Wirklichkeit ist wie Materie, können wir auch durch die Rückwendung des Bewußtseins auf sich selbst diese Wirklichkeit erkunden.</strong> In den mystischen und spirituellen Traditionen sprechen wir dann von „inneren Erfahrungen“. </p>
<p>Die äußere Erfahrung der Sinne zeigt uns etwas über die materielle Struktur der Welt, und unsere Wissenschaft hat uns seit ihren Anfängen in diesem Bereich viel gelehrt. Die innere Erfahrung zeigt uns etwas über die innere Struktur, z.B. unseres Lebens. Dann nennen wir dies „Sinnstruktur“ oder „Sinnfindung“. Sie zeigt uns aber auch etwas über die innere Struktur der Welt. Dann nennen wir dies „Werte“ oder „Wertfindung“, manchmal auch <strong>Einsicht in theoretische Strukturen, wie sie Mathematiker oder geniale Physiker wie Leibniz, Newton, Einstein oder Heisenberg von Zeit zu Zeit hatten. Sie hatten ihre theoretischen Modelle ja auch nicht in der Sinnlichkeit vorgefunden</strong>, sondern in einer Art geistigen Struktur, die sie, analog einer kleinen oder größeren spirituellen Erfahrung, „von innen“ her, gemacht haben.</p>
<p>Diesen Innenzugang zur Wirklichkeit haben wir im Westen kulturell gesehen versäumt zu systematisieren. Es gibt keine Orte – wie etwa an Schulen oder Universitäten – an denen er wirklich sorgfältig gelehrt oder untersucht würde. <strong>Es gibt hier keine Tradition, die prüft, nachdenkt, forscht und untersucht, welche Art von Zugang für welche Art von Menschen besonders nützlich wäre, usw.</strong> Die Theologie wäre eigentlich ein solcher Ort, hat sich aber aus meiner Sicht darauf beschränkt, die kognitiv-begrifflichen Strukturen zu analysieren, die vielleicht zur Interpretation mancher Erfahrungen taugen, sie aber nicht ersetzen.</p>
<p><strong>In der Übung des Geistes</strong> &#8211; wörtlich übersetzt heißt der alte Begriff für Meditation eigentlich „Kultur des Geistes“ &#8211; <strong>finden wir, daß wir plötzlich sinnlose Konzepte und Voraussetzungen, die wir ungeprüft ein Leben lang mit uns herumgeschleppt haben, durchschauen und loslassen können.</strong> Dies ist die Tradition der radikalen Prüfung unserer Denkstrukturen und Denkvoraussetzungen, für die die Zen-Tradition, innerhalb derer ich selber übe, bekannt ist. Das drückt sich aus in so berühmten Geschichten wie: „Was ist die wahre Lehre?“ „Nichts von heilig, reine Weite“. <strong>Diese Tradition der radikalen Prüfung hat Zen und eigentlich jede ernsthafte Tradition der Innerlichkeit, ob westlich oder östlich, mit dem Anliegen der Wissenschaft gemeinsam</strong>, nämlich alle Meinungen, alles Vermuten einer radikalen, methodisch abgesicherten Prüfung zu unterziehen. </p>
<p>Das Element der methodischen Absicherung ist in unserer westlichen Wissenschaft sehr gut entwickelt und ein zentrales Bestimmungsmerkmal. Es ist im Bereich der Meditationstraditionen schwieriger zu gewinnen. In der Zen-Tradition und anderen spirituellen Traditionen wird es gewährleistet durch einen iterativen Prozeß, in dem der Schüler seinem Lehrer von den Erfahrungen berichtet und dieser anhand von konkreten praktischen Äußerungen prüft, ob die Aussagen stimmig sind &#8211; sie mit seiner eigenen Erfahrung und denen der Tradition vergleicht. <strong>Es gibt also auch hier eine Art Prüfkriterium der Absicherung von Erfahrung, nämlich durch die Praxis und den Vergleich mit der Tradition</strong> [5]. </p>
<p>Es ist vielleicht weniger leicht verstehbar und weniger allgemein zugänglich, als in der Wissenschaft, aber nicht weniger rigoros. Schließlich gibt es auch in der Wissenschaft in speziellen Bereichen nur wenige Fachleute, die sagen können, ob ein berichteter Befund stichhaltig ist oder nicht, ein Modell tauglich oder nicht. </p>
<p>Aber <strong>sicherlich müßte man hier viel Arbeit leisten, um eine veritable Methodik der Absicherung innerer Erfahrung zu leisten</strong>. Ursprünglich war dies das Programm, mit dem Franz Brentano 1873 in Wien angetreten war, eine neue, erfahrungsbasierte Philosophie zu etablieren, die dann als Psychologie Schule machte, allerdings stärker auf den Außenzugang der Naturwissenschaften setzend.</p>
<p><strong>Kultur des Geistes, etwa durch regelmäßige Meditation, könnte also nützlich sein, vor allem für Wissenschaftler</strong>, aber auch für andere Menschen, weil sie uns hilft einen neuen Zugang zur Wirklichkeit zu finden, nämlich den von innen her. Manchmal kann es einfach ein kreativer Einfall sein, wie sich bestimmte Datensätze zu einer sinnvollen Struktur verbinden lassen. Manchmal kann es eine kluge Idee sein, welchen Forschungsweg man als Konsequenz aus bestimmten Erkenntnissen nun einschlagen solle. Manchmal kann es eine tiefe Einsicht über Wertstrukturen der Wirklichkeit sein, die uns zeigt, welche Wege, vermutlich a priori, nicht sinnvoll weiter zu gehen sind, ohne daß man erst ans Ende des Holzweges laufen muß und wieder zurück. <strong>Viel Geldverschwendung könnte auf diese Weise vermieden werden.</strong> Manchmal könnten es Entscheidungen und kreative Einfälle über neue Themen sein, die sich daraus ergeben. Und manchmal könnte es eben auch eine wegweisende „Erleuchtung“ einer ganz neuen Art von Theorie sein. </p>
<p><strong>Mir scheint, wir haben zu viel langweilige Alltagswissenschaft, die viel Geld kostet und nicht sehr weit führt. Ich glaube, dies ließe sich ändern, wenn mehr Wissenschaftler, aber auch mehr Politiker und andere Menschen den Zugang zu ihren inneren Inspirationsquellen systematisch freilegen würden.</strong> Durch regelmäßige Kultivierung ihres Hauptwerkzeuges, des Geistes. Ein Wissenschaftler, der seinen Geist nicht regelmäßig übt ist ein bißchen wie ein Sportler, der immer nur in Wettkämpfen und in Echtzeit seinen Körper fordert, aber nie systematisch üben würde. Auch ein solcher Sportler würde vielleicht gute Leistungen erzielen. Aber mit systematischer Übung eben bessere. </p>
<p>Solche Übung des Geistes stünde auch denen an, die vor allem ihren Geist einsetzen, um zu Erkenntnis zu kommen. Und das ist nichts anderes als Übung der Meditation. Das wäre dann auch aus meiner Sicht eine konsequente Weiterführung der Aufklärung, die dringend Not tut [6].</p>
<p><strong>Literatur:</strong><br />
[1] Walach H: Innere Erfahrung &#8211; eine wissenschaftstheoretische Spurensuche. in Yousefi HR, Dick C (eds): Das Wagnis des Neuen. Kontexte und Restriktionen der Wissenschaft. Festschrift fü Klaus Fischer zum 60. Geburtstag.  Nordhausen: Traugott Bautz, 2009, 415-436.<br />
[2] Walach H: Notitia experimentalis Dei &#8211; Erfahrungserkenntnis Gottes. Studien zu Hugo de Balmas Text &#8220;Viae Sion lugent&#8221; und deutsche übersetzung.  Salzburg, Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg, 1994.<br />
[3] Walach H: A medieval Carthusian monk’s recipe to multiple kensho: Hugh of Balma’s approach to mystical union and some striking similarities to modern Zen teaching. Studies in Spirituality 2009;19:199-225.<br />
[4] Walach H: Notitia Experimentalis Dei &#8211; Experiential Knowledge of God: Hugh of Balma’s Mystical Epistemology of Inner Experience – A Hermeneutic Reconstruction.  Salzburg, Institut für Anglistik, 2010.<br />
[5] Walach H, Runehov ALC: The epistemological status of transpersonal psychology: The data-base argument revisited. Journal of Consciousness Studies 2010;17:145-165.<br />
[6] Walach H: Spiritualität: Warum wir die Aufklärung weiterführen müssen.  Klein Jasedow, Drachen Verlag, 2011.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/02/18/methodenlehre-teil-9-innere-und-aeussere-erfahrung-zen-und-wissenschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dozententagung 2013 des Studiengangs &#8220;Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin&#8221;: Dozenten begrüßen Pläne zur Weiterentwicklung</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/02/12/dozententagung-2013-des-studiengangs-kulturwissenschaften-%e2%80%93komplementaere-medizin-dozenten-begruessen-plaene-zur-weiterentwicklung/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/02/12/dozententagung-2013-des-studiengangs-kulturwissenschaften-%e2%80%93komplementaere-medizin-dozenten-begruessen-plaene-zur-weiterentwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 13:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Dr. Harald Walach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Viadrina]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=491</guid>
		<description><![CDATA[PRESSEMITTEILUNG　　 Sprechende Medizin, kommunikative Kompetenz der Mediziner und eine philosophische-wissenschaftstheoretische Fundierung der Medizin sind besondere Themenbereiche des postgradualen Masterstudiengangs &#8220;Kulturwissenschaften &#8211; Komplementäre Medizin&#8221;, der vom Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (IntraG) an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt /Oder ausgerichtet wird. Diese und weitere Bereiche der sog. &#8220;Medical Humanities&#8221; (Geisteswissenschaften in der Medizin) sollen durch die Vernetzung&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/12/dozententagung-2013-des-studiengangs-kulturwissenschaften-%e2%80%93komplementaere-medizin-dozenten-begruessen-plaene-zur-weiterentwicklung/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PRESSEMITTEILUNG　　</p>
<p>  Sprechende Medizin, kommunikative Kompetenz der Mediziner und eine philosophische-wissenschaftstheoretische Fundierung der Medizin sind besondere Themenbereiche des postgradualen Masterstudiengangs &#8220;Kulturwissenschaften &#8211; Komplementäre Medizin&#8221;, der vom Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (IntraG) an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt /Oder ausgerichtet wird. Diese und weitere Bereiche der sog. &#8220;Medical Humanities&#8221; (Geisteswissenschaften in der Medizin) sollen durch die Vernetzung des Studiengangs mit medizinischen Fakultäten zusätzliche Gewichtung bekommen.<br />
　　Dies ist eines der Ergebnisse einer Tagung von 22 Dozenten des Studiengangs am 9.2.2013 in Berlin, die sich mit der Weiterentwicklung des Studiengangs befasste und weitere Wahlpflichtmodule in Aussicht stellte: &#8220;Anthroposophische Medizin&#8221; und &#8220;Aurikulo-Ohrreflextherapie&#8221; stehen voraussichtlich schon ab Herbst 2013 sowohl für eingeschriebene Studenten als auch als Fortbildung für externe Teilnehmer zur Verfügung.<br />
　　Der Studiengang &#8220;Kulturwissenschaften – Komplementäre Medizin&#8221; als bisher einziger akkreditierter Studiengang dieser Art an einer staatlichen Universität in Deutschland bietet ein innovatives Angebot zur postgradualen Weiterbildung für Ärzte und Apotheker auf hohem Niveau.　Wie Evaluationsbeauftragte Frau Herrnleben-Kurz mitteilte, wird das Lehrangebot auch von den Studierenden mit &#8220;sehr gut&#8221; bis &#8220;gut&#8221; bewertet. Die Absolventen der ersten Jahrgänge bewerten den gesamten Studiengang in der Rückschau zu 70 % mit &#8220;sehr gut&#8221;, 30 % vergeben die Note &#8220;gut&#8221;. Die Evaluation der Seminare und Module im Einzelnen dokumentiert, dass die Studierenden das Angebot des Studiengangs durchweg als qualitativ hochwertig und sehr zufriedenstellend betrachten.<br />
　　Durch Fortführung und Weiterentwicklung der bewährten Module sowie durch die Integration weiterer innovativer Module und Themen stellt sich der Studiengang solide und zukunftweisend auf. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/02/12/dozententagung-2013-des-studiengangs-kulturwissenschaften-%e2%80%93komplementaere-medizin-dozenten-begruessen-plaene-zur-weiterentwicklung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ärztliche Fortbildung und Studienmodul in Mitochondrien-Medizin mit Experten aus Hochschulmedizin und Praxis</title>
		<link>http://intrag.info/aktuell/2013/02/06/fortbildung-mitochondrienmedizin-2013/</link>
		<comments>http://intrag.info/aktuell/2013/02/06/fortbildung-mitochondrienmedizin-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 15:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pressebot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Chronische Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Komplementärmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrienmedizin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://intrag.info/aktuell/?p=489</guid>
		<description><![CDATA[Im März 2013 startet in Heidelberg die zweite Auflage eines erfolgreichen Curriculums Klinische MitochondrienMedizin und Umweltmedizin. Die Veranstaltung ist als ärztliche Fortbildung mit Ärztekammer-Anerkennung und als Wahlpflichtmodul des KWKM-Masterstudiengangs an der Europa-Universität Viadrina konzipiert﻿. An fünf intensiven Wochenenden werden in Vorträgen und Übungen Grundlagen der Mitochondrien-Medizin, aktuelle Forschungsergebnisse, Diagnosemethoden und Therapieverfahren der mitochondrialen Medizin in&#8230; <a class="continue_reading" href="http://intrag.info/aktuell/2013/02/06/fortbildung-mitochondrienmedizin-2013/">Weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im März 2013 startet in Heidelberg die zweite Auflage eines erfolgreichen Curriculums Klinische MitochondrienMedizin und Umweltmedizin. Die Veranstaltung ist als ärztliche Fortbildung mit Ärztekammer-Anerkennung und als Wahlpflichtmodul des KWKM-Masterstudiengangs an der Europa-Universität Viadrina konzipiert﻿. </p>
<p>An fünf intensiven Wochenenden werden in Vorträgen und Übungen Grundlagen der Mitochondrien-Medizin, aktuelle Forschungsergebnisse, Diagnosemethoden und Therapieverfahren der mitochondrialen Medizin in Verbindung mit der Umweltmedizin, Umwelt-Zahnmedizin und Psychotherapie erläutert. Ergänzend zu dem theoretischen Teil werden Hospitanten-Tage im Centrum für Integrative Medizin in Speyer durchgeführt, welches auf dem Gebiet der Mitochondrien-Medizin spezialisiert ist.</p>
<p><a href="http://intrag.info/archiv/mito-medizin-2013-web.pdf" title="Flyer Mitochondrien-Medizin Curriculum 2013" target="_blank">Flyer zum Curriculum 2013 mit Anmeldeformular und Terminen als PDF</a></p>
<p><a href="http://www.mito-medizin.de/fortbildung/" title="Fortbildung Mito-Medizin" target="_blank">Webseite zur Fortbildung Mitochondrien-Medizin</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://intrag.info/aktuell/2013/02/06/fortbildung-mitochondrienmedizin-2013/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
