Methodenlehre Teil 20 – Neuromythologie – Was passiert, wenn man statistische Voraussetzungen verletzt

Soeben ist vermutlich die größte publikatorische Bombe explodiert, die ich seit langer Zeit gesehen habe: Eine Gruppe von schwedischen Autoren haben zusammen mit einem englischen Statistiker eine riesige Simulationsstudie publiziert. Sie zeigt, dass möglicherweise bis zu 70% oder mehr der insgesamt mehr als 40.000 publizierten neurowissenschaftlichen Studien, die mit funktioneller magnetischer Resonanzspektroskopie (fMRI) gearbeitet haben, … Methodenlehre Teil 20 – Neuromythologie – Was passiert, wenn man statistische Voraussetzungen verletzt weiterlesen

Methodenlehre Teil 19: Was ist wissenschaftliche Information

Basis jeglicher wissenschaftlichen Arbeit ist zuverlässige Information über das, was wir wissen. Wer mir bis hierher gefolgt ist, der hat in den vorangegangenen Kapiteln erfahren, dass wir weniger sicheres Wissen haben, als wir denken (weil vieles von dem, was Unsicherheit verbreiten könnte, wie etwa fehlgeschlagene Replikationen, gar nicht publiziert ist): Blog 16 das, was eine … Methodenlehre Teil 19: Was ist wissenschaftliche Information weiterlesen

Methodenlehre Teil 18: Warum das hierarchische Modell der „Evidence Based Medicine“ Bewegung zu kurz greift

Einige einführende Gedanken zum Verständnis unserer neuen Publikation Walach, H., & Loef, M. (2015). Using a matrix-analytical approach to synthesizing evidence solved incompatibility problem in the hierarchy of evidence. Journal of Clinical Epidemiology, 68, 1251-1260.doi:10.1016/j.jclinepi.2015.03.027 Das Paper kann noch bis 25.12.2015 unter http://authors.elsevier.com/a/1R~ae3BcJPm69C heruntergeladen werden (Adblocker u.ä. ausschalten falls der Link nicht funktioniert) Bevor ich ein paar … Methodenlehre Teil 18: Warum das hierarchische Modell der „Evidence Based Medicine“ Bewegung zu kurz greift weiterlesen

Methodenlehre Teil 17: Was ist eine „wissenschaftliche Tatsache“? Ein kleines Fallbeispiel: Der „Masernprozess“

Wir hatten im letzten Kapitel der Methodenserie anhand des Replikationsproblems, das die Medizin und jetzt auch die Psychologie heimgesucht hat, gesehen: eine einzige Studie, auch wenn sie gut publiziert ist, macht noch keine Tatsache aus. Die Daten müssen auch replizierbar sein, am besten unabhängig, am besten durch andere Gruppen mit derselben oder mit einer ähnlichen … Methodenlehre Teil 17: Was ist eine „wissenschaftliche Tatsache“? Ein kleines Fallbeispiel: Der „Masernprozess“ weiterlesen

Methodenlehre Teil 16: Was heißt „wissenschaftlich bewiesen“? – Das Replikationsproblem in der Forschung

Oder: Warum wir glauben, dass soziale Vorbilder die Stimmung beeinflussen („social priming“) aber nicht, dass Homöopathie wirkt oder Telepathie funktioniert Wenn wir sagen, etwas sei „wissenschaftlich bewiesen“, dann meinen wir meistens, dass eine Serie von Bedingungen erfüllt ist, und zwar mindestens folgende: Ein Phänomen muss mit Methoden, die derzeitigen wissenschaftlichen Standards genügen, dokumentiert sein. Am … Methodenlehre Teil 16: Was heißt „wissenschaftlich bewiesen“? – Das Replikationsproblem in der Forschung weiterlesen

Interview in der R+V BKKiNFORM 03/2015 mit Harald Walach

Die aktuelle R+V Mitgliederzeitung BKKiNFORM #3/2015 hat ein Interview mit mir publiziert: Loslassen – bis das Wesentliche übrig bleibt Spiritualität genießt in unserer naturwissenschaftlich geprägten Kultur nicht den allerbesten Ruf. Sie gilt vielen als selbst gestrickter Religionsersatz, Aberglaube oder esoterische Spinnerei. Der Wissenschaftler und Gesundheitsforscher Prof. Dr. Dr. Harald Walach hat sich mit Geschichte, Wesen … Interview in der R+V BKKiNFORM 03/2015 mit Harald Walach weiterlesen

IntraG Newsletter September 2015

Liebe Freund_innen des IntraG, während der Sommer sich langsam verabschiedet, melden wir uns zurück. Neben den inhaltlichen Beiträgen ist ein Schwerpunkt dieser Ausgabe unser Studiengang KWKM: kurz vor Bewerbungsschluss am 15.9.2015 sind jetzt noch ein paar Plätze frei. Warum sich das Studium lohnt, können Sie dort unter anderem nachlesen. Ihr Harald Walach (Hrsg.) http://intrag.info/newsletter/2015-09/

KWKM: Kooperation mit Medizinischer Hochschule eingegangen

Das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (IntraG) hat die Medizinische Universität Poznan in Polen als Kooperationspartner für den Studiengang “Kulturwissenschaften und Komplementäre Medizin” (KWKM) gewonnen. In der Folge hat der Fakultätsrat der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina auf seiner Sitzung am 1.7.2015 einer Weiterführung des Studiengangs zugestimmt. Der Studiengang nimmt jetzt Bewerbungen für einen Studienbeginn zum … KWKM: Kooperation mit Medizinischer Hochschule eingegangen weiterlesen

Video-Dokumentation des Symposiums „Weniger ist mehr”

Ein volles Haus von Besuchern hatte unser Symposium angezogen, das kurz vor Pfingsten, am 22. Mai 2015, in der Berliner Repräsentanz der Bosch-Stiftung – mit freundlicher Unterstützung der Carl und Veronica Carstens Stiftung – stattfand. Gastgeber war Prof. Robert Jütte, Leiter des Institut der Geschichte der Medizin (IGM) der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart. Er organisierte zusammen … Video-Dokumentation des Symposiums „Weniger ist mehr” weiterlesen

Methodenlehre Teil 15: Kann man mit einer Meta-Analyse feststellen, ob die Effekte von Homöopathie sich von denen von Placebo unterscheiden?

Einige grundlegende Überlegungen zur Methodik der Meta-Analyse und zu ihren Grenzen und Möglichkeiten Wir kennen alle diese Momentaufnahmen von Menschen in Bewegung. Je heftiger die Bewegung, desto schräger sind oft die Aufnahmen – Fußballer mit wutverzerrtem Gesicht, Pferde im Sprung mit vor Angst geweiteten Augen, Frauen, die grad was Schlimmes sehen und Entsetzen im Gesicht … Methodenlehre Teil 15: Kann man mit einer Meta-Analyse feststellen, ob die Effekte von Homöopathie sich von denen von Placebo unterscheiden? weiterlesen